Erkrankungen des Stoffwechsels und Tumorerkrankungen

Diabetes mellitus Typ 1
Diabetes mellitus Typ 1 ist durch einen Insulinmangel nebst erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet, da die Nährstoffe aus dem Blut nicht mehr in ausreichend in die Zellen transportiert werden können.
Neben der konstanten Insulinversorgung durch den Tierarzt ist hier eine ebenso konstante Nährstoffversorgung und eine regelmäßige Fütterungstechnik wichtig.

 

Diabetes mellitus Typ 2
DM Typ 2 ist durch Insulinresistenz, meist bei älteren, übergewichtigen Tieren, gekennzeichnet. Das bedeutet, die Zellen können das Insulin nicht richtig annehmen.
Der Zustand kann häufig durch Gewichtsreduktion auf Normalgewicht gebessert werden. (siehe Adipositas)

 

Adipositas (Übergewicht)
Übergewicht ist heutzutage nicht nur ein Problem beim Menschen, bei Tieren führt es ebenso zu Gelenkbeschwerden, Herz-Kreislaufproblemen und einer verkürzten Lebensdauer. FDH (Friss die Hälfte) ist für Tiere aufgrund drohender Mangelversorgung nicht geeignet. Durch eine angepasste Ernährung mit bedarfsgerechter Nährstoffversorgung und mäßiger Bewegung kann eine Gewichtsreduktion erzielt werden.

Exokrine Pankreasinsuffizienz (EPI)
Neben der hormonellen (endokrinen) Funktion, besitzt das Pankreas (Bauchspeicheldrüse) eine exokrine Funktion, indem es Verdauungssekrete und Enzyme bereitstellt. Ist diese Funktion herabgesetzt, kommt es u.a. zu Verdauungsbeschwerden, Gewichtsverlust und Kot mit unverdauten Futtermitteln. Neben der Substitution der fehlenden Enzyme ist eine gute Versorgung mit Zink und bestimmten Vitaminen sowie der Ausgleich des Säure-Basen Haushaltes zu gewährleisten.

 

Tumorerkrankungen 
Wir können einen Tumor durch Ernährung leider nicht wegtherapieren, aber im besten Fall eine Verbesserung der Lebensqualität und eine bessere Verträglichkeit von medikamentösen Therapien erreichen.
Generell ist es in diesem Fall ist es wichtig, den Körper optimal mit Nährstoffen zu versorgen und einer Abmagerung sowie dem Muskelabbau vorzubeugen. Außerdem gilt es, das Immunsystem zu stärken und das Tumorwachstum einzudämmen.